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Der Gesprächskreis für Männer trifft sich regelmäßig am 1. Montag im Monat um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm.

Der Kreis ist für alle Männer offen, auch nichtkatholische Herren sind willkommen.

Leitung:
Axel Krambröckers
Ralph Elsner

Nächstes Treffen:
Montag, 2. November um 20.00 Uhr
Pfarrzentrum St. Martin, Großer Saal

Thema: Allerheiligen: Die Heiligen - was sie uns heute bedeuten
Einführung ins Thema durch Ralph Elsner, danach offene Gesprächsrunde

Bitte mit Nasen-Mund-Maske!

 


Mnnerkreis 2020 09 krambroeckers

Nachlese Treffen Oktober 2020

„Beten - Warum bete ich? Was bete ich? Wo bete ich?““
Am 05.10.2020 trafen sich die Männer zu einer offenen Gesprächsrunde zum Thema „Beten - Warum bete ich? Was bete ich? Wo bete ich?“. 
Unter der Leitung von Axel Krambroeckers redeten alle Männer in lockerer Folge darüber,auf welch unterschiedliche Art und Weise sie beten. Auch die Motivationen, für wen oder was gebetet wird, waren vielfältig. Es war wieder eine interessanter Abend.
Für den Männerkreis
Michael Lennartz

Text/Foto: Michael Lennartz


Mnnerkreis 2020 09 krambroeckersNachlese Treffen September 2020

Nach einigen Monaten konnten wir uns endlich wieder treffen. Am Montag, 7. September 2020, trafen wir uns im großen Saal des Pfarrzentrums, um über das Thema "Corona - was hat es mit mir gemacht?" ins Gespräch zu kommen. Es war eine interessante, offene und informative Gesprächsrunde, in die sich jeder Teilnehmer persönlich einbrachte. Da wir uns im großen Saal trafen, konnten wir die Abstände zueinander einhalten.

Text und Foto: Axel Krambröckers


Nachlese Treffen im März 2020

Am 02.03. gestaltete Herr Robert Meyer, langjähriges Mitglied im Gesprächskreis für Männer, den Abend zum Thema "Wunder". Sein Schwerpunkt lag dabei auf den Heilungswundern.
Herr Meyer führte zunächst erfrischend, weil unkonventionell in die Thematik des Abends ein: anhand von Cartoons, alten Zeitungsausgaben ( u.a. von 1981 ! ) und Bildern durften sich alle Teilnehmer der Vielfältigkeit und Tiefe von "Wundern" nähern - menschlich, weltlich, spirituell.
Ins Gespräch kam der Kreis dann sehr intensiv über den Heilungsbericht bei Mk 5, 21 - 43: eine Frau, die an Blutfluss leidet, wird von Jesus geheilt. Herr Meyer hatte in Vorbereitung des Abendsbereits einen Text austeilen lassen, der diese Geschichte aus der Sicht der erkrankten Frau erzählt.
Ein sog "Berenike-Text" - fiktiv. Erzählt das NT mit Intention und nach Schema, so zeigt der Text von der erkrankten Berenike selbst sehr viel persönliches, biografisches, intimes. Ein spannenderVergleich. Ein Ergebnis unter sehr vielen an diesem Abend: Wunder sind Chance für eigene spirituelle Tiefe und Glaubensfreude. Charakter: österlich !
 
Text: Ralph Elsner
 

Mnnerkreis 2020 02 lennartz 02

Nachlese Treffen im Februar 2020
„Ausgewählte Texte der Bergpredigt“
Am 03.02.2020 war im „Ausgewählte Texte der Bergpredigt“  das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von Pfarrer Michael Nolten. Moderiert wurde die Diskussion von Axel Krambroeckers. Mit einer Textvorlage von Pfarrer Nolten über die Bergpredigt wurde dann in Markus 7,13 – 14 (Geht durch das enge Tor!) eingestiegen. Insbesondere die Vorstellung sich im persönlichen Alltag für die Nachfolge Christi und das enge Tor, durch das laut dem Evangelisten Markus wenige gehen, zu entscheiden, führte zu der Frage „ Wie reagiert dann mein Umfeld?“ Allein die Vorstellung eines engen Tores war schon interessant. Wie kommt man nach dem engen Tor zum versprochenen Leben? Weiter wurde auch sehr über Markus 7, 16-20 (An den Früchten werdet ihr sie erkennen) diskutiert. Es waren wieder zwei angenehme Stunden mit sehr angeregtem Meinungsaustausch.
Neue Besucher sind im Männerkreis herzlich willkommen.
 
Text und Bild: Michael Lennartz

 Mnnerkreis 2020 01 lennartz 03Nachlese Treffen im Januar 2020
„Vortrag mit anschließendem Austausch über die Hl. Drei Könige“
Am 06.01.2020 waren im Männerkreis die "Hl. Drei Könige“ das Thema für den Vortrag und anschließenden Austausch. Gehalten wurde der Vortrag von Ralph Elsner. Moderiert wurde die Diskussion diesmal von Axel Krambroeckers. Beide sind seit 2018 Mitglieder des Männerkreises. Nach dem Lesen des Evangeliums von den Hl. Drei Königen trug Herr Elsner einige Fakten zu den Hl. Drei Königen aus Köln vor. Weise Männer hießen im griechischen „Magios“ und waren persische Priester mit Astronomiekenntnissen. Mitglieder dieser Kaste berieten oft Fürsten im Orient. Daraus wurden dann bei uns Magier. Anschließend wurde sehr angeregt diskutiert. Wir Männer kamen zu der Erkenntnis, dass es nicht um die Weite des Weges bis zum Christkind ging, sondern dass das Erkennen des Weihnachtswunders der Menschwerdung Christi und die persönliche Anbetung Christi das Wichtigste sind. Insbesondere die verschiedenen Engelerwähnungen gegenüber Maria, Josef, den Hirten und den Heiligen Drei Königen gaben Einblicke in die jeweilige damalige Situation der Betroffenen.
Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.

Text und Bild: Michael Lennartz

Jahresausklang beim Männerkreis
Zum Jahresausklang fand am 02.12.2019 beim Männerkreis eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle von Herz-Jesu statt. Anschließend wurden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung durch Kakao und Weckmännern die ersten Themen für das Jahr 2020 festgelegt.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz
 

 
maennerkreis 2019 10 lennartz„Wer singt, betet doppelt?“
Am 07.10.2019 war im Männerkreis „Wer singt, betet doppelt?“ das Thema. Referent war der Theologe und Philologe Johannes Fritzsche vom Katholischen Bildungswerk Bonn.
Zuerst wurde anonym das Verhältnis bestimmt, wie oft der einzelne ein Gebet singt oder betet. Viele der Männer singen durchaus oft ein Gebet.
Die verschiedenen Gebetformen bis zur Entwicklung der Kirchenmusik erläuterte Herr Fritzsche sehr interessant. Beispielhaft wurde das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ mit allen elf Strophen gehört und sprachlich analysiert.
Als Übersetzung des Te Deums aus dem 4. Jahrhundert nach Christi hat die Sprache in allen Strophen klare, wichtige theologische Aussagen. Manche Strophe würde man heute anders schreiben als der Komponist Heinrich Bone es 1852 formuliert hat.
Als modernere Variante von 1985 wurde „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ gehört und besprochen. Allen gefiel die langsame tragende Melodie und der schöne Text.
Als Letztes wurde das „Vater unser“ als Gebet und Gesang bewertet. Hier waren fast alle der Meinung, dass sie es lieber beten als singen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)

 
Maennerkreis 2019 09 lennartz„Ein Evangelium oder vier?“
Am 02.09.2019 war im Männerkreis „Ein Evangelium oder vier“ das Thema. Referent war der Theologe Uwe Reckzeh vom Kath. Bildungswerk Bonn.
Warum brauchen wir Christen eigentlich vier Evangelientexte, wenn immer von dem EINEN Evangelium Jesu Christi die Rede ist? Als Gäste waren diesmal die Männer vom evangelischen Männerkreis anwesend. Auf sehr anschauliche Art erklärte Herr Reckzeh, welche Evangelien und Evangelisten es gibt und wann sie entstanden sind. Sehr interessant war auch, wo es Gemeinsamkeiten bei den Evangelien gibt und wie unterschiedlich das gleiche Ereignis Jahrzehnte später niedergeschrieben wurde. Der eine Evangelist läßt eine Information zur zeitlichen Einordnung weg, der andere teilt sie mit.
Es gab eine sehr interessante und sachliche ökumenische Diskussion. Bei allen bestand der Wunsch den Dialog mit unseren evangelischen Brüdern fortzusetzen.
Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)
 

maennerkreis 2019 07 lennartz „Der Baum des Lebens“
Am 01.07.2019 war im Männerkreis der Film „Der Baum des Lebens“ das Thema. Referenten waren Fabian Apel und der Theologe Uwe Reckzeh vom Kath. Bildungswerk Bonn.
Der Film erzählt in Rückblenden die Einwicklung einer amerikanischen Familie in den 40er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Vater ist Navy-Offizier und erzieht seine 3 Kinder entsprechend zur Stärke. Ausgehend vom Schicksalsschlag des Tod eines der Kinder mit 19 Jahren wird die Geschichte der Familie von der Geburt der Kinder bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts erzählt. Die Mutter bleibt für Mann und Kinder zu Hause und erzieht die Kinder zur Liebe und zum Frieden. Der Film war sehr beeindruckend.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)
 
 
 
BU Jacqueline StraubNachlese Treffen Juni 2019
„Meine und unsere Berufung“
Am 03.06.2019 war im Männerkreis „Meine und unsere Berufung“ das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von Jacqueline Straub aus der Schweiz. Frau Straub (28) ist katholische  Theologin, Journalistin und Buchautorin.
Seit ihrer Jugend fühlt sie sich zur katholischen Priesterin berufen und setzt sich deshalb seit Jahren für Reformen in der Katholischen Kirche ein. Zuerst fragte Frau Straub die Männer nach ihren Wünschen von vor dreißig Jahren. Nachdem alle Männer ihre Situation und Wünsche dargelegt haben, schilderte sie ihren Weg und daß sie sich seit ihrer Jugend berufen fühlt katholische Priesterin zu werden.
In der Bibel gäbe es keine Stelle die das Priestertum der Frau verbietet. Nur im Kirchenrecht Canon 1024 von 1983 regelt die Kirche, daß die Priesterweihe nur gültig als getaufter Mann empfangen werden kann.
Sehr freundlich und klar setzte sich Frau Straub für die gleichen Rechte von Frauen und Männern ein. Für sie ist es keine Frage der Macht, sondern des Herzens ob man Priester(in) wird. Christus hat damals zwölf Männer als Apostel berufen müssen und die zwölf Stämme Israels zu repräsentieren. Vor 2000 Jahren hat die Öffentlichkeit nicht auf Frauen gehört. Aber Christus hat die Frauen nie zurückgesetzt, sondern respektvolle und interessante Gespräche mit ihnen geführt. Obwohl die Frauen in der damaligen jüdischen Gesellschaft am Rande der Gesellschaft standen hat Christus sie ihre Würde wahren lassen.
In der Diskussion wurde klar, daß es nach 100 Jahren Frauenwahlrecht, studierten und diplomierten Frauen, die im Beruf erfolgreich sind, nicht überzeugend ist, am jüdischen Versorgungsdenken von vor 2000 Jahren festzuhalten.
Für den Männerkreis gibt keinen Grund, mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Weiheämtern in der katholischen Kirche auszuschließen.
Gerade vor Pfingsten und dem ökumenischen Stadtkirchenfest mit dem Motto „Feuer und Flamme“ wirkte Frau Straub wie eine sanfte Stichflamme des Heiligen Geistes. Aber wenn man den Zustand in der Katholischen Kirche verbessern will, kann damit beginnen, sich Christus als Gründer der Katholischen Kirche auch in seinem Verhalten Frauen gegenüber als Vorbild zu nehmen und sich die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1963 – 1965) schneller und konsequenter einzufordern und umzusetzen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz
 
 
 
Fotos und Text: Michael Lennartz