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Der Gesprächskreis für Männer trifft sich regelmäßig am 1. Montag im Monat um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm.

Der Kreis ist für alle Männer offen, auch nichtkatholische Herren sind willkommen.

Leitung:
Pfr. Michael Nolten, Tel. 777 60 21
Gerd Weinand, Tel. 5 41 79

Das nächste Treffen ist am Montag, 06.08.2018, um 18.00 Uhr!
Pfr. Nolten hat die Teilnehmer des Gesprächskreises für Männer zum Grillabend nach Stotzheim, An der Klostermühle 4 eingeladen. Getränke besorgen wir, bitte bringen Sie sich selbst Ihr Grillgut mit.
 
Alle Männer des Gesprächskreises und alle an diesem Thema interessierten Männer sind herzlich eingeladen.
 
 
 

maennerkreis 2018 07 lennartzRückblick Treffen 2. Juli 2018

Am 02.07.2018 hat Pfarrer Nolten mit dem Männerkreis eine Tischmesse gefeiert. Thema der Tischmesse war Heilung. Passend hierzu wurde das Evangelium von Lukas 13,10-13 besprochen. Hierin ist eine Synagogenbesucherin seit 18 Jahren ganz verkrümmt. Nach der erfolgreichen Heilung durch Jesus weist der Synagogenvorsteher die Besucher an:“ Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, naht am Sabbat!“ Nach der ergreifenden Tischmesse legte der Männerkreis die weiteren Themen für die nächsten Monate fest. Nach dem Grillen im August geht es weiter mit folgenden Themen: dem persönlichen Gebet, Christ im Alltag und dem Umgang mit Trauer, Verlust und Loslassen können. Es folgen Bibelgespräche z. B. über die Vertreibung der Dämonen durch Jesus, aber auch mit alttestamentarischen Texten über Abrahams Enkel Jakob. Ebenso wird sich mit der Evolution und Schöpfung beschäftigt. Es folgen weitere interessante Themen. Der Männerkreis freut sich auf inspiriende Abende und neue Gäste.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

 maennerkreis 2018 05 lennartz„Christentum in Kerala, Indien“

Kaplan P. Roy Abraham hat am 07.05.2018 über die „Christentum in Kerala, Indien“ referiert.
Auf sehr interessante Art erzählte Pater Roy die Entstehung des Christentums in Indien. Nach Auffassung der Thomaschristen hat der Apostel Thomas im Jahre 52 nach Christus den Glauben in Indien verkündigt.Belegt ist, dass syrische Kaufleute im vierten Jahrhundert den Glauben aus ihrer Heimat nach Indien brachten. Schließlich gibt es heute noch zwei syrische Kirchenriten in Indien. Im Mittelalter kamen dann die Missionare der Kolonialstaaten England und Portugal nach Indien. Die britischen Missionare predigten den Anglikanischen Ritus. Die portugiesischen Missionare predigten die lateinische Ausrichtung am römischen Ritus der katholischen Kirche. Beides führte zu Spannungen und mehreren Abspaltungen im Laufe der Jahrhunderte.
Auch zu diesem anspruchsvollen Thema gab es Rückfragen an Pater Roy, die er sachkundig beantwortete. Zum Abschluss zeigte Pater Roy noch einige Fotos von seinen Besuchen in seiner Heimat.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

 


maennerkreis 2017 04 lennartz

„Schöpfung“

Robert Meyer, Mitglied des Männerkreises, hat am 09.04.2018 über die „Schöpfung am Beispiel der Eva“ referiert.
 
Er begann mit Gerhard Marcks Figur „Eva mit Schlange“. Die Schlange windet sich von hinten an Eva bis zum linken Oberschenkel hoch und steht anatomisch unmöglich auf dem hinteren Schwanzende. Eva hält die Augen geschlossen und die Hände auf dem linken Oberschenkel gefaltet. Nachdem die Statue besprochen war, wurde die Bibelstelle (Gen 3, 1 - 12) gelesen. Hieraus ergab sich die Frage, was ist es eigentlich, was den Menschen böse macht? Gottes Gebot, nicht von Früchten des Baumes der Erkenntnis zu essen, da der Mensch sonst sterben muss, macht Adam und Eva Angst. Aus dieser Angst heraus wollen sie Gott überwinden und übertreten das eine Gebot, statt die vielen Möglichkeiten zu nutzen, die Gott ihnen gegeben hat. Eva lockt, aus Angst vor dem ihr bedrohlich erscheinenden Gott, die scheinbar Unsterblichkeit verheißende Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, und sie (der Mensch /die Menschen) "entdecken" das Böse, dass alles im Leben ohne die Ureinheit mit Gott letztlich zur Verzweiflung führt. Zudem entdeckt der Mensch seine Nacktheit, Scham und Begrenztheit. Er schämt sich, nur Mensch zu sein. In einer interessanten Diskussion merkten wir, dass der Mensch sein Glück nur im Einklang mit Gott findet. Ohne Gott endet der Mensch in der Sackgasse der Unzufriedenheit und des Todes.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

Bittgang der Männer am Samstag, 17. März 2018, nach Kreuzweingarten

Seit 80 Jahren gehen die Männer von Euskirchen am Vorabend von Passionssonntag nach Kreuzweingarten, diesmal am 17.03.2018. Das Motto in diesem Jahr lautete „Mit Erfolg Christ sein!?“ (Johannes 12, 20-33).
Um 20:00 Uhr traf man sich am Franziskanerplatz zum gemeinsamen Gebet. Unterstützt von der Matthias Bruderschaft Euskirchen wurde nach Billig gepilgert. Dort schlossen sich die Männer aus Elsig, Euenheim, Wisskirchen und Billig an. Gegen 21:30 Uhr feierten die Männer mit Pfarrvikar José Pérez Pérez die heilige Messe in der Pfarrkirche von Kreuzweingarten. Nach der Messe segnete Pfarrvikar Pérez Pérez die Pilger mit der Reliquie vom Heiligen Kreuz. Wie am Karfreitag das Kreuz von den Gemeindemitgliedern berührt wird, durfte jeder Pilger die Heilig-Kreuz-Reliquie berühren.
Um 22:15 Uhr pilgerten die Männer wieder nach Billig und von da in ihre Dörfer bzw. nach Euskirchen. Kurz vor Mitternacht haben die Euskirchener Pilger sicher und wohlbehalten den Franziskanerplatz wieder erreicht.
Wir danken allen die uns bei der Organisation  und Durchführung der Wallfahrt unterstützt haben. Für unsere Sicherheit sorgte die Berufsfeuerwehr Euskirchen, die uns übers Wochenende starke LED-Taschenlampen lieh, mit denen wir auch nachts mehrere Hundertmeter weit Helligkeit hatten. Auch hierfür herzlichen Dank an unsere Feuerwehr.
Für die Männer: Michael Lennartz

 bittgang der maener 2018 01 mlennartzbittgang der maener 2018 02 mlennartz

Fotos: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 05.03.2018

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„Das Gedächtnis im Alter“ war das Gesprächsthema, Referent des Abends war Herr Thomas Tschee, Gerontologe M. SC. und Diplom Pflegepädagoge.
Auf sehr interessante Weise schilderte Herr Tschee, wie sich das menschliche Gehirn im Alter verändert. So benötigt der Mensch im Alter mehr Zeit, um Informationen aus dem Gehirn abzurufen oder hinzuzufügen, wie ein jüngerer Mensch. Aber wenn ein Senior nach Jahrzehnten einen ehemaligen Schulfreund wiedertrifft, ist er wieder im „Damalsmodus“ und kann sich an Vorgänge erinnert, an die er vor dem Treffen nicht gedacht hat. Auch an diesem Abend wurde sehr interessiert diskutiert.
Für den Männerkreis Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 04.12.2017

maennerkreis 2017 12 lennartzZum Jahresausklang fand am 04.12.2017 beim Männerkreis eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle von Herz Jesu statt. Anschließend wurden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung durch Kakao und Weckmännern von Pfarrer Nolten und Gerd Weinand die ersten Themen für das Jahr 2018 vorgestellt.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 06.11.2017:

maennerkreis 2017 11 lennartz

„Wozu ist Kirche (noch) gut?“
Am 06.11.2017 war im Männerkreis „Wozu ist Kirche (noch) gut?“ Thema.
Alfons Brüls referierte sehr interessant vor vielen Zuhörern dieses Thema. Schon seit Jahrzehnten ist die Zahl der neugeweihten Priester viel kleiner wie die Zahl der ausscheidenden Priester. Im Vergleich zu 1990 ist die Zahl der Priester in 2015 um 29 % gesunken. Dies führte dazu, dass die Bischöfe in Deutschland und Österreich sich für die Großraumpastoral entschieden haben.
Herr Brüls sprach sich für von der Größe überschaubare Pfarrgemeinden aus, die sich zur Not einen Priester teilen. Seines Erachtens ist die Großraumpastoral eine Sackgasse. Er sprach sich dafür aus, die Möglichkeiten, die durch das Zweite Vatikanische Konzil schon vor über 50 Jahren geschaffen wurden, auch konsequent
anzuwenden. Seiner Meinung nach muss die Kirche der Zukunft  nah bei den Menschen sein und sich am Handeln Jesu ausrichten.
Auch die bewusste Feier der Liturgie führt nach seiner Meinung zu einem besseren Verständnis des Glaubens.
Anschließend gab es eine angeregte Diskussion.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 04.09.2017

maennerkreis 2017 09 lennartzAm 04.09.2017 war im Männerkreis „Wer ist Jesus Christus? Teil 2“ das Thema.
Vorbereitet wurde der Abend von Pfarrer Michael Nolten. Er begann mit einem Todesanzeige von Jesus Christus. Hierzu konnte jeder seine Meinung äußern. Anschließend wurde aus dem Johannesevangelium Joh 1,1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ bis 18 „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ erarbeitet. In allen 18 Versen beschreibt der Evangelist Johannes Jesus Christus und seine Aufgabe auf Erden.
Hieraus entwickelte sich eine interessante und lange Diskussion über die verschiedensten Facetten von Jesus Christus. Dann wurde über die Philipper- und Kolosserbrief diskutiert (Phil 2,5 – 11, Kol 1,12 -20).
Über weitere Gäste freut der Männerkreis sich.

Für den Männerkreis: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 03.07.2017

maennerkreis 2017 07 lennartzAm 03.07.2017 war im Männerkreis „In welcher Welt werden wir morgen leben?“ Gesprächsthema. Vorbereitet wurde der Abend vom Männerkreismitglied Michael Lennartz.
Herr Lennartz erklärte, welche wirtschaftlichen Fehlentwicklungen es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, z.B. die Demographische Entwicklung in Deutschland und Europa und erläuterte, welche Auswirkungen in der Zukunft zu erwarten sind.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 12.06.2017:

maennerkreis 2017 06 02 lennartzmaennerkreis 2017 06 01 lennartz

„Die Rolle Martin Luthers bei der Entwicklung zur deutschen Hochsprache“
Am 12.06.2017 war im Männerkreis „Die Rolle Martin Luthers bei der Entwicklung zur deutschen Hochsprache“ Gesprächsthema. Vorbereitet wurde der Abend vom Männerkreismitglied Franz-Josef Schröder.
Auf sehr interessante Art legte Herr Schröder die Entwicklung der deutschen Sprache von den Anfängen zu Zeiten der Ost- und Westgoten bis zur Prägung durch Martin Luthers zahlreiche Publikationen im 16. Jahrhundert dar. Interessant waren auch die unterschiedlichen Mundartgebiete und ihre Grenzen, d. h. vor der Entwicklung des Hochdeutschen musste der Autor sehr auf die Sprache im geplanten Publikationsgebiet achten, damit er von seinen Lesern verstanden wurde. Weitere interessierte Teilnehmer sind im Männerkreis willkommen.
 
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 08.05.2017:

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„Wer ist Jesus Christus?“

Am 08.05.2017 war im Männerkreis „Wer ist Jesus Christus?“ das Thema. Vorbereitet wurde der Abend von Pfarrer Michael Nolten. Er begann mit einem Brainstorming zu Christus. Dann konnte jeder seine Meinung zu einem Christusbild äußern. Anschließend wurde aus dem Johannesevangelium Joh 1,1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ bis 18 „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, erhat Kunde gebracht.“ erarbeitet. In allen 18 Versen beschreibt der Evangelist Johannes Jesus Christus und seine Aufgabe auf Erden. Hieraus entwickelte sich eine interessante und lange Diskussion über die verschiedensten Facetten von Jesus Christus. Die anderen drei Texte (Phil 2,5 – 11, Kol 1,12 -20 und Eph 1,3 – 12 werden bei Fortsetzungsabenden interpretiert. Über weitere Gäste freut der Männerkreis sich.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 03.04.2017:

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„Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft“
Pfarrer Max Offermann, hat am 03.04.2017 über den „Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft referiert. Er begann mit interessanten Statistiken über die Lage im Erzbistum Köln. Der seit 1972 statt findenden Bevölkerungsrückgang macht auch vor dem Erzbistum Köln nicht halt. Das heißt die Anzahl der Pfarreien, Katholiken, Gottesdienstbesucher, Gottesdienste, Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen und Beerdigungen nehmen ab.
Wurden 1961 noch 47 Männer zu Priestern geweiht, waren es 2015 nur noch 5 Männer die Priester wurden. Aber auch die Zahl der Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten nimmt stetig ab. Besonders ab 2020 bis 2030 wird sich die Situation noch verschärfen. Ebenso sinkt die Zahl der Katholischen Grundschulen. Ein Wendepunkt ist nicht abzusehen. Pfarrer Offermann machte den zahlreichen Zuhören klar, dass das Bild der Kirche wie wir sie heuten kennen sich ändern werden wird. Bei immer weniger Priestern wird nicht mehr jede Pfarrei ihren eigenen Pfarrer haben, sondern der Pfarrer wird für mehrere Pfarreien zuständig sein. Dies wird Auswirkungen haben auf die Gottesdienstordnung. Die Gottesdienstbesucher werden, wenn sie noch eine Eucharistiefeier mit Wandlung sonntags mitfeiern wollen, flexibler sein müssen was die Gottesdienstzeit und den Ort angeht. Die Zahl der Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung wird zunehmen. Der Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft wird spannend werden. Wir werden sehen, wie der Wandel zu gestalten ist, ohne das Kirchliche Lehramt zu verändern. In der Katholischen Kirche bleibt es spannend.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

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Nächtlicher Bittgang der Männer nach Kreuzweingarten
Zum 80. Male gingen die Männer von Euskirchen am 01.04.2017 nach Kreuzweingarten. Das Motto in diesem Jahr lautete „Alle sollen eins sein“ (Johannes, 17. Kapitel). Um 20:00 Uhr traf man sich am Franziskanerplatz zum gemeinsamen Gebet. Unterstützt von der Matthias Bruderschaft Euskirchen wurde nach Billig gepilgert. Dort schlossen sich die Männer aus Elsig, Euenheim, Wisskirchen und Billig an. Gegen 21:30 Uhr feierten die Männer mit Kaplan Roy Abraham die heilige Messe in der Pfarrkirche von Kreuzweingarten. Nach der Messe segnete Kaplan Abraham die Pilger mit der Reliquie vom Heiligen Kreuz. Wie am Karfreitag das Kreuz von den Gemeindemitgliedern berührt wird, durfte jeder Pilger die Heilig-Kreuz-Reliquie berühren. Um 22:15 Uhr pilgerten die Männer wieder nach Billig, und von da in ihre Dörfer bzw. nach Euskirchen. Kurz vor Mitternacht haben die Euskirchener Pilger sicher und wohlbehalten den Franziskanerplatz wieder erreicht. Wir danken allen die uns bei der Organisation und Durchführung der Wallfahrt unterstützt haben. Für unsere Sicherheit sorgte die Berufsfeuerwehr Euskirchen, die uns übers Wochenende starke LED-Taschenlampen lieh, mit denen wir auch nachts mehrere Hundertmeter weit Helligkeit hatten. Auch hierfür herzlichen Dank an unsere Feuerwehr.
Für die Männer
Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 06.02.2017:

Am 06.02.2017 hatte der Männerkreis in Herz Jesu zur Filmvorführung des Filmes „In Europas Schatten - Eine Suche an den Grenzen“ eingeladen. Über 60 interessierte Mitglieder unserer Gemeinde füllten das Südschiff der Kirche.
Herr Peter Müller-Gewiss, bei der Caritas Euskirchen für Flüchtlinge zuständig, informierte die Zuhörer, dass 70 Flüchtlinge in dem kleinen Holzboot über das Meer geflohen sind. In dem Film reist der Journalist Elias Bierdel 2014 an die Grenzen der Europäischen Union und redet mit Flüchtlingen.
Was die Flüchtlinge zu sagen hatten, war schockierend. Ein Flüchtling erzählte, wie die marokkanische Polizei ihn mit Baseballschlägern mit Nägeln bei seinem Fluchtversuch nach Gibraltar zusammengeschlagen hat und ihn in den Müll geworfen hat, weil sie dachten, er wäre tot.
Ein weiterer Flüchtling berichtet in seiner Obdachlosenunterkunft unter einer Autobahnbrücke in Südeuropa von der Flucht mit zwei Booten aus der Türkei nach Lesbos. Ein Boot wurde von der griechischen Küstenwache angehalten, überfahren, zerstört und die Insassen nicht vor dem Ertrinken gerettet. Der Flüchtling und seine Mitinsassen konnten dies von dem zweiten Boot aus beobachten und wurden von einer menschlicheren Besatzung mit seetauglichem Schiff gerettet.
Im Abspann weist Elias Bierdel daraufhin, dass das Verhalten der Behörden gegenüber den Flüchtlingen noch schlimmer geworden ist. Nach diesen Informationen waren die Zuhörer so geschockt, dass die ansonsten übliche Diskussion im Männerkreises ausfiel. Trotzdem war es ein interessanter Abend.

Treffen am 09.01.2017:

„Wie lebe ich meinen Glauben“ - Herr Apel vom Katholischen Bildungswerk, hat am 09.01.2017 über das Thema „Wie lebe ich meinen Glauben" referiert. Nachdem jeder seine Erfahrungen geschildert hat, auf welche Art er das Zeugnis des Glaubens erlebt hat, stellten die Männer fest, dass dies bei allen Mitgliedern durch Personen im näheren Umfeld der Fall war. Danach ging die Diskussion darüber weiter, ob das Erlebte eher in den Bereich der Diakonia, Leiturgica (Liturgie), Martyria (Zeugnis geben) oder Kommunion (Gemeinschaft) einzuordnen sei.
Auch im neuen Jahr kam der gemeinschaftliche Gedankenaustausch nicht zu kurz.

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Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Jahresausklang beim Gesprächskreis für Männer

Zum Jahresausklang fand am 12.12.2016 beim Gesprächskreis für Männer eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle der Kirche Herz Jesu statt. Hierbei beschäftigte der Kreis sich mit den neuen Krippenfiguren Hirte und Josef der Krankenhauskapelle des Marien-Hospitals.
Anschließend wurden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung durch Kakao und Weckmännern von Pfr. Nolten und Gerd Weinand die ersten Themen für das Jahr 2017 festgehalten.
 
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Fotos und Text: Michael Lennartz