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Der Gesprächskreis für Männer trifft sich regelmäßig am 1. Montag im Monat um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm.

Der Kreis ist für alle Männer offen, auch nichtkatholische Herren sind willkommen.

Leitung:
Pfr. Michael Nolten, Tel. 777 60 21
Gerd Weinand, Tel. 5 41 79

Das nächste Treffen ist am Montag, 2 . Dezember 2019, um 20.00 Uhr in der Franziskuskapelle(Herz Jesu) zur Adventsandacht.
Danach im Pfarrzentrum St. Martin, Am Kahlenturm, Planung der Jahresthemen 2020 bei Kakao und Wecken.
 
 

 
maennerkreis 2019 10 lennartz„Wer singt, betet doppelt?“
Am 07.10.2019 war im Männerkreis „Wer singt, betet doppelt?“ das Thema. Referent war der Theologe und Philologe Johannes Fritzsche vom Katholischen Bildungswerk Bonn.
Zuerst wurde anonym das Verhältnis bestimmt, wie oft der einzelne ein Gebet singt oder betet. Viele der Männer singen durchaus oft ein Gebet.
Die verschiedenen Gebetformen bis zur Entwicklung der Kirchenmusik erläuterte Herr Fritzsche sehr interessant. Beispielhaft wurde das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ mit allen elf Strophen gehört und sprachlich analysiert.
Als Übersetzung des Te Deums aus dem 4. Jahrhundert nach Christi hat die Sprache in allen Strophen klare, wichtige theologische Aussagen. Manche Strophe würde man heute anders schreiben als der Komponist Heinrich Bone es 1852 formuliert hat.
Als modernere Variante von 1985 wurde „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ gehört und besprochen. Allen gefiel die langsame tragende Melodie und der schöne Text.
Als Letztes wurde das „Vater unser“ als Gebet und Gesang bewertet. Hier waren fast alle der Meinung, dass sie es lieber beten als singen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)

 
Maennerkreis 2019 09 lennartz„Ein Evangelium oder vier?“
Am 02.09.2019 war im Männerkreis „Ein Evangelium oder vier“ das Thema. Referent war der Theologe Uwe Reckzeh vom Kath. Bildungswerk Bonn.
Warum brauchen wir Christen eigentlich vier Evangelientexte, wenn immer von dem EINEN Evangelium Jesu Christi die Rede ist? Als Gäste waren diesmal die Männer vom evangelischen Männerkreis anwesend. Auf sehr anschauliche Art erklärte Herr Reckzeh, welche Evangelien und Evangelisten es gibt und wann sie entstanden sind. Sehr interessant war auch, wo es Gemeinsamkeiten bei den Evangelien gibt und wie unterschiedlich das gleiche Ereignis Jahrzehnte später niedergeschrieben wurde. Der eine Evangelist läßt eine Information zur zeitlichen Einordnung weg, der andere teilt sie mit.
Es gab eine sehr interessante und sachliche ökumenische Diskussion. Bei allen bestand der Wunsch den Dialog mit unseren evangelischen Brüdern fortzusetzen.
Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)
 

maennerkreis 2019 07 lennartz „Der Baum des Lebens“
Am 01.07.2019 war im Männerkreis der Film „Der Baum des Lebens“ das Thema. Referenten waren Fabian Apel und der Theologe Uwe Reckzeh vom Kath. Bildungswerk Bonn.
Der Film erzählt in Rückblenden die Einwicklung einer amerikanischen Familie in den 40er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Vater ist Navy-Offizier und erzieht seine 3 Kinder entsprechend zur Stärke. Ausgehend vom Schicksalsschlag des Tod eines der Kinder mit 19 Jahren wird die Geschichte der Familie von der Geburt der Kinder bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts erzählt. Die Mutter bleibt für Mann und Kinder zu Hause und erzieht die Kinder zur Liebe und zum Frieden. Der Film war sehr beeindruckend.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)
 
 
 
BU Jacqueline StraubNachlese Treffen Juni 2019
„Meine und unsere Berufung“
Am 03.06.2019 war im Männerkreis „Meine und unsere Berufung“ das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von Jacqueline Straub aus der Schweiz. Frau Straub (28) ist katholische  Theologin, Journalistin und Buchautorin.
Seit ihrer Jugend fühlt sie sich zur katholischen Priesterin berufen und setzt sich deshalb seit Jahren für Reformen in der Katholischen Kirche ein. Zuerst fragte Frau Straub die Männer nach ihren Wünschen von vor dreißig Jahren. Nachdem alle Männer ihre Situation und Wünsche dargelegt haben, schilderte sie ihren Weg und daß sie sich seit ihrer Jugend berufen fühlt katholische Priesterin zu werden.
In der Bibel gäbe es keine Stelle die das Priestertum der Frau verbietet. Nur im Kirchenrecht Canon 1024 von 1983 regelt die Kirche, daß die Priesterweihe nur gültig als getaufter Mann empfangen werden kann.
Sehr freundlich und klar setzte sich Frau Straub für die gleichen Rechte von Frauen und Männern ein. Für sie ist es keine Frage der Macht, sondern des Herzens ob man Priester(in) wird. Christus hat damals zwölf Männer als Apostel berufen müssen und die zwölf Stämme Israels zu repräsentieren. Vor 2000 Jahren hat die Öffentlichkeit nicht auf Frauen gehört. Aber Christus hat die Frauen nie zurückgesetzt, sondern respektvolle und interessante Gespräche mit ihnen geführt. Obwohl die Frauen in der damaligen jüdischen Gesellschaft am Rande der Gesellschaft standen hat Christus sie ihre Würde wahren lassen.
In der Diskussion wurde klar, daß es nach 100 Jahren Frauenwahlrecht, studierten und diplomierten Frauen, die im Beruf erfolgreich sind, nicht überzeugend ist, am jüdischen Versorgungsdenken von vor 2000 Jahren festzuhalten.
Für den Männerkreis gibt keinen Grund, mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Weiheämtern in der katholischen Kirche auszuschließen.
Gerade vor Pfingsten und dem ökumenischen Stadtkirchenfest mit dem Motto „Feuer und Flamme“ wirkte Frau Straub wie eine sanfte Stichflamme des Heiligen Geistes. Aber wenn man den Zustand in der Katholischen Kirche verbessern will, kann damit beginnen, sich Christus als Gründer der Katholischen Kirche auch in seinem Verhalten Frauen gegenüber als Vorbild zu nehmen und sich die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1963 – 1965) schneller und konsequenter einzufordern und umzusetzen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz
 
 

maennerkreis 5 2019 Lennartz

Nachlese Treffen Mai 2019

„Was zeichnet uns als Christen aus – was ist christlich?“
Am 06.05.2019 war im Männerkreis „Was zeichnet uns als Christen aus – was ist christlich?“ das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von dem Theologen Uwe Reckzeh vom Katholischen Bildungswerk Bonn. Über „Was ist Christentum?, Was ist ein Christ?, Christliche Ethik 10 Gebote (insbesondere Du sollst nicht morden als korrekte Übersetzung), Offenbarung, Evangelium, Gemeinschaft, Sinn, Barmherzigkeit, Allumfassende Kirche, Katholisch – Orthodox – Evangelisch (im Sinne des Evangeliums), Aushalten der Widersprüche, Brückenbauer sein, Braucht es das Christentum?, Bleibende Aufgabe des Christentum (Mission), Eintracht „ zeigte Herr Reckzeh die verschiedensten Möglichkeiten auf, die uns als Christen auszeichnen. Zum Ende zeigte er noch das Video „Optimistischer Nihilismus“. Auch an diesem Abend wurde sehr anspruchsvoll diskutiert. Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)

 

 Mnnerkreis 2019 Mariawald lennartz 01Nachlese Treffen Abtei Mariawald im April 2019

Am 29.04.2019 besuchte der Gesprächskreis für Männer mit Familienangehörigen die Abtei Mariawald in Heimbach. Einige trafen sich schon um 17:00 Uhr, um die Buchhandlung zu besuchen und sich mit einer Erbsensuppe zu stärken.

Um 18:00 Uhr begann der Geschäftsführer des Fördervereins, Wolfgang Nowak, eine interessante Führung durch die Klosterkirche und den Klausurbereich. So war es möglich, einen Blick hinter die Mauern zu werfen und den Tagesablauf und Alltag der Mönche ein klein wenig kennenzulernen. Auch die Kirche konnten wir aus ungewohnter Perspektiven (Westwerk oben und aus der Kapelle hinter dem Chor) sehen. Sonntags wird um 10:00 Uhr in Mariawald die Heilige Messe gehalten, um 14:00 Uhr findet eine Führung durch das Kloster statt und die Buchhandlung und Gaststätte haben auch geöffnet. In der Abtei Mariawald freut man sich immer noch über Besucher.

Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)

Nachlese Treffen April 2019

maennerkreis 4 2019 Lennartz
„Bedrückt uns auch das Los des sicheren Todes“
Am 01.04.2019 war im Männerkreis „Bedrückt uns auch das Los des sicheren Todes“ das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von Pfarrer Ulrich Hinzen, einem Bekannten von Pfarrer Michael Nolten. Auf sehr interessante Weise spannte Pfarrer Hinzen den Bogen von der Unausweichlichkeit des Todes für jeden Menschen, über die Sprachlosigkeit der Angehörigen um den oder die Sterbenden, bis hin zu der persönlichen Annahme des Todes als Weg zu Gott. Vom normalen Tod bis zur aktiven Sterbehilfe wurden die verschiedenen Todesarten und die Haltung der Katholischen Kirche dazu diskutiert. Als Christen wissen wir, daß Gott der Herr über Leben und Tod ist. Erst durch die österliche Auferstehung Christi sind wir erlöst worden. Auch dieser Abend war sehr informativ. Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto und Text)

 

maennerkreis 3 2019 Lennartz

Nachlese Treffen März 2019

„Die Theodizeefrage- warum läßt Gott das Böse zu?“
Am 11.03.2019 war im Männerkreis „Die Theodizeefrage- warum läßt Gott das Böse zu?“ das Thema. Gehalten wurde der Vortrag von dem Theologen Uwe Reckzeh vom Katholischen Bildungswerk Bonn. Bei allem Leid und Schmerz , die tagtäglich in der Welt geschehen, stellt sich einem schnell die Frage, warum Gott es nicht verhindert. Gott hat dem Menschen, die freie Entscheidung überlassen, ob er sich für das Gute oder das Böse entscheidet. Ein Eingreifen Gottes findet nur durch das Jüngste Gericht statt, wo jeder Mensch sich zu verantworten hat. Herr Reckzeh stellte fest, dass wir uns die oben gestellte Frage erst seit ca. 250 Jahren stellen. Leibniz trennte damals Leid nach den Ursachenkategorien Moral und Natur. Provokativ wurde die Frage gestellt, was den passieren würde, wenn Gott eingreifen würde. Wären wir Menschen dann zufrieden? Würden wir alle das gleiche Handeln Gottes erwarten? Gott ist uns keine Rechenschaft schuldig. Er ist Schöpfer, wir Geschöpfe. Oder sollten wir nicht unsere maennerkreis 3 2019 Lennartz 2Möglichkeiten nutzen, das Gute zu tun und Schlechtes zu beseitigen. Auch an diesem Abend wurde sehr anspruchsvoll diskutiert. Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Fotos und Text)
 
 
 
 
 
 
 
 

Rückblick Bittgang der Männer

72 Jahre Bittgang der Männer

Zum 72. Mal gingen die Männer von Euskirchen am 06.04.2019 nach Kreuzweingarten. Das Motto in diesem Jahr lautete „Wer von Euch will Steine werfen?“ (Johannes, 8. Kapitel, Vers 8 -11). Um 20:00 Uhr traf man sich am Franziskanerplatz zum gemeinsamen Gebet. Unterstützt von der Pfarrer Offermann, seinem Dackel Toni und der Matthias Bruderschaft Euskirchen wurde nach Billig gepilgert. Dort schlossen sich die Männer aus Elsig, Euenheim, Wisskirchen und Billig an. Von Stotzheim kamen weitere Pilger.

bittgang der maener 2018 01 mlennartz

Gegen 21:30 Uhr feierten die Männer mit Pfarrer Offermann die  heilige Messe in der Pfarrkirche von Kreuzweingarten. Diakon Allhorn hielt eine sehr gute Predigt über das Thema Ehebruch. Schon zu Jesu Zeiten wurde Ehebruch für Mann und Frau gleichermaßen mit dem Tode bestraft. Es gehe nicht darum, den Nächsten bei etwas Verbotenem zu erwischen und bestrafen zu wollen. Wer anderen alles nachtrage, trage selbst am schwersten. Die eigene Sündhaftigkeit ist es die für einen zum Problem wird. Jesus erfüllt das Schriftwort des Jeremias 17,13 „… Wer von dir weicht wird beschämt; in den Staub wird geschrieben, wer von dir weicht; denn sie verließen den Herrn, den Quell des sprudelnden Wassers.“ Nach der Messe segnete Pfarrer Offermann die Pilger mit der Reliquie vom Heiligen Kreuz. Wie am Karfreitag das Kreuz von den Gemeindemitgliedern berührt wird, durfte jeder Pilger die Heilig-Kreuz-Reliquie berühren. Um 22:20 Uhr pilgerten die Männer wieder nach Billig und Stotzheim, und von da in ihre Dörfer bzw. nach Euskirchen. 23:45 Uhr vor Mitternacht haben die Euskirchener Pilger sicher und wohlbehalten den Franziskanerplatz wieder erreicht. Je öfter wir nach Kreuzweingarten pilgern, umso mehr kommt zum Dank für Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft der Dank der heutigen Männer für mehr als sieben Jahrzehnte Frieden in Deutschland. Wer als Mann mitdanken will, ist herzlich willkommen. Wir danken allen die uns bei der Organisation und Durchführung der Wallfahrt unterstützt haben.

Für die Männer: Michael Lennartz

Maennerkreis 2019 02 lennartz

Vortrag „Organtransplantation: systemisch – medizinisch – spirituell: Wie geht es uns dabei?“
Am 04.02.2019 war im Männerkreis „Organtransplantation systemisch – medizinisch – spirituell: Wie geht es uns dabei? das Thema.
Gehalten wurde der Vortrag von Andreas Schurig aus Alfter. Herr Schurig war 10 Jahre Krankenpfleger in mehreren Krankenhäusern. Diesmal gab es auch Besuch von interessierten Damen, so dass wir ein recht großer Kreis waren.
Nach einer allgemeinen Einführung über den Menschen, sein Leben, das menschliche Gehirn und das Bewußtsein, kam es zu der spannenden Darstellung des Sterbevorganges. Nach dem klinischen Tod sterben die Organe unterschiedlich schnell: 10 Minuten beim Gehirn, 1 Stunde bei Herz, Leber und Lunge, nach 2 Stunden die Nieren und nach 24 Stunden der Magen und Darm. Nach 24 Stunden tritt der biologische Tod ein und damit die Verwesung.
Sterben ist ein Prozeß, der nach dem klinischen Tod bis zum biologischen Tod noch 24 Stunden dauert. Nach der Schilderung der Komasituation - Komastufe 4 entspricht dem Hirntod (Ausfall aller Hirnfunktionen) - ging es um die Arten der Organtransplantation.
Als erstes gibt es die Lebendspende, als zweites die Spende bei Hirntod und drittens die Organspende bei Herztod (in Deutschland nicht erlaubt). Die meisten Spenden erfolgen nach Hirntod. Nur jeder 1000. Todesfall stirbt am Hirntod. Diesen werden durchschnittlich 3,2 Organe entnommen.
3.100 Organe stehen 10.000 Menschen auf der Warteliste gegenüber. Somit sind Spenderorgane nur für jeden dritten Bedürftigen da. Dies liegt nicht primär an mangelnder Spendenbereitschaft, sondern an der geringen Zahl der Krankheitsfälle.
In der Diskussion sind in Deutschland zwei Lösungsvorschläge: die Widerspruchslösung und die verpflichtende Entscheidungslösung.
Bei der aktuell geltenden Entscheidungslösung wird vorher der Organentnahme zugestimmt. Bei der Widerspruchslösung muß widersprochen werden, ansonsten wird die Bereitschaft zur Spende vorausgesetzt. Bei der verbindlichen oder verpflichtenden Entscheidungslösung wird die Entscheidung erwartet, wenn man behördliche Dokumente möchte (z. B. Führerschein, Personalausweis etc.) und in ein staatliches Register eingetragen. Auch an diesem Abend wurde viel diskutiert. Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.

Für den Männerkreis: Michael Lennartz/Foto: Michael Lennartz
 

 maennerkreis 2019 01 lennartz 01

"Der Heilige Pater Pio“

Am 07.01.2019 war im Männerkreis „Der Heilige Pater Pio“ Gesprächsthema. Vorbereitet wurde der Abend vom Männerkreismitglied Lothar Putzer. Nach einer kurzen Einleitung zu dem italienischen Pater Pio (geboren 1887, gestorben 1968). Pater Pio wurde 1999 selig und 2002 heilig gesprochen. Auf sehr interessante Art wurde im Film die Lebensgeschichte von Pater Pio erzählt. Danach gab es eine interessante Diskussion insbesondere über seine Stigmata. Neue Teilnehmer sind im Männerkreis herzlich willkommen.

Für den Männerkreis: Michael Lennartz/Foto: Michael Lennartz


Mnnerkreis 2018 12 lennartz Zum Jahresausklang findet beim Männerkreis eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle von Herz Jesu statt.
Anschließend werden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung von Kakao und Weckmännern durch Pfr. Nolten und Gerd Weinand die ersten Themen für 2019 vorgestellt.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz/Foto: Michael Lennartz

maennerkreis 2018 11 lennartz
 „Christ im Alltag“

Am 05.11.2018 war im Männerkreis „Christ im Alltag“ das Thema.
Vorbereitet wurde der Abend von Ralph Elsner, Mitglied des Männerkreises und Physiotherapeut aus Euskirchen.
Anhand von vier Beispielen aus seinem eigenen Leben und aus Situationen der Anwesenden ging Herr Elsner auf die Alltagssituationen ein. auf. Ob in der Freizeit, im Ehrenamt oder gar bei der Arbeit als Christ erfährt man immer wieder  Schwierigkeiten aber auch Chancen sich zu seinem Glauben zu bekennen.
Im gemeinsamen Dialog wurden Erfahrungen ausgetauscht und Lösungen zum meistern der Situation gefunden. Auch dieser Abend war viel zu schnell vorbei.
Weitere Gäste sind im Männerkreis herzlich willkommen.

Für den Männerkreis:Michael Lennartz/Foto Michael Lennartz

 


 maennerkreis 2018 10 lennartz„Umgang mit Trauer“
Am 01.10.2018 war im Männerkreis „Umgang mit Trauer“ das Thema. Vorbereitet wurde der Abend von Pfarrer Michael Nolten. Er begann mit einer Meditation zur Trauer. Nach einigen Trauerbildern ging er auf verschieden Trauerszenen im Alten und Neuen Testament ein (Abraham trauert um Isaak und Sarah, Jesus trauert um den Jüngling von Nain, seinen Freund Lazarus und Jerusalem).
Aber auch die unterschiedlichen Traueranlässe wurden ausführlich dargelegt. Ferner wurde über die unterschiedlichen Trauerarten gesprochen, Männer trauern z. B. anders als Frauen. Es entwickelte sich eine interessante Diskussion. Über weitere Gäste freut der Männerkreis sich.
 
Für den Männerkreis:Michael Lennartz/Foto Michael Lennartz
 
 
 

 
maennerkreis 2018 09 lennartz 01
Rückblick September 2018
„Persönliches Gebet“
Am 03.09.2018 hat Diakon Jacob mit dem Männerkreis das Thema „Persönliches Gebet“ besprochen. Sehr erstaunt war unser Diakon, dass das persönliche Gebet nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer wichtig ist. Systematisch stellte Diakon Jacobs die Fragen nach den Gebetsformen, dem Adressaten und den Gebetssituationen. Hierbei wurde klar, dass es sehr viele unterschiedliche Formen des Gebetes gibt. Fest vorgegebene oder selbstformulierte Gebete stehen zur Auswahl. Aber auch die Anzahl der Gebetsadressaten ist groß: von Gott Vater über Jesus, den Menschen, über Jesus Christus, die Mutter Gottes, den eigenen Schutzpatron, Heilige… . Täglich gibt es viele Situationen an denen man beten kann. Auch in den unterschiedlichsten Gefühlsregungen von Freude und Dankbarkeit bis zur Wut wird gebetet. Auch an diesem Abend wurde ernsthaft diskutiert.
Für den Männerkreis:Michael Lennartz/Foto Michael Lennartz
 
maennerkreis 2018 09 lennartz 02
 

maennerkreis 2018 07 lennartz

Rückblick Treffen 2. Juli 2018

Am 02.07.2018 hat Pfarrer Nolten mit dem Männerkreis eine Tischmesse gefeiert. Thema der Tischmesse war Heilung. Passend hierzu wurde das Evangelium von Lukas 13,10-13 besprochen. Hierin ist eine Synagogenbesucherin seit 18 Jahren ganz verkrümmt. Nach der erfolgreichen Heilung durch Jesus weist der Synagogenvorsteher die Besucher an:“ Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, naht am Sabbat!“ Nach der ergreifenden Tischmesse legte der Männerkreis die weiteren Themen für die nächsten Monate fest. Nach dem Grillen im August geht es weiter mit folgenden Themen: dem persönlichen Gebet, Christ im Alltag und dem Umgang mit Trauer, Verlust und Loslassen können. Es folgen Bibelgespräche z. B. über die Vertreibung der Dämonen durch Jesus, aber auch mit alttestamentarischen Texten über Abrahams Enkel Jakob. Ebenso wird sich mit der Evolution und Schöpfung beschäftigt. Es folgen weitere interessante Themen. Der Männerkreis freut sich auf inspiriende Abende und neue Gäste.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

 maennerkreis 2018 05 lennartz„Christentum in Kerala, Indien“

Kaplan P. Roy Abraham hat am 07.05.2018 über die „Christentum in Kerala, Indien“ referiert.
Auf sehr interessante Art erzählte Pater Roy die Entstehung des Christentums in Indien. Nach Auffassung der Thomaschristen hat der Apostel Thomas im Jahre 52 nach Christus den Glauben in Indien verkündigt.Belegt ist, dass syrische Kaufleute im vierten Jahrhundert den Glauben aus ihrer Heimat nach Indien brachten. Schließlich gibt es heute noch zwei syrische Kirchenriten in Indien. Im Mittelalter kamen dann die Missionare der Kolonialstaaten England und Portugal nach Indien. Die britischen Missionare predigten den Anglikanischen Ritus. Die portugiesischen Missionare predigten die lateinische Ausrichtung am römischen Ritus der katholischen Kirche. Beides führte zu Spannungen und mehreren Abspaltungen im Laufe der Jahrhunderte.
Auch zu diesem anspruchsvollen Thema gab es Rückfragen an Pater Roy, die er sachkundig beantwortete. Zum Abschluss zeigte Pater Roy noch einige Fotos von seinen Besuchen in seiner Heimat.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

 

 


maennerkreis 2017 04 lennartz

„Schöpfung“

Robert Meyer, Mitglied des Männerkreises, hat am 09.04.2018 über die „Schöpfung am Beispiel der Eva“ referiert.
 
Er begann mit Gerhard Marcks Figur „Eva mit Schlange“. Die Schlange windet sich von hinten an Eva bis zum linken Oberschenkel hoch und steht anatomisch unmöglich auf dem hinteren Schwanzende. Eva hält die Augen geschlossen und die Hände auf dem linken Oberschenkel gefaltet. Nachdem die Statue besprochen war, wurde die Bibelstelle (Gen 3, 1 - 12) gelesen. Hieraus ergab sich die Frage, was ist es eigentlich, was den Menschen böse macht? Gottes Gebot, nicht von Früchten des Baumes der Erkenntnis zu essen, da der Mensch sonst sterben muss, macht Adam und Eva Angst. Aus dieser Angst heraus wollen sie Gott überwinden und übertreten das eine Gebot, statt die vielen Möglichkeiten zu nutzen, die Gott ihnen gegeben hat. Eva lockt, aus Angst vor dem ihr bedrohlich erscheinenden Gott, die scheinbar Unsterblichkeit verheißende Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, und sie (der Mensch /die Menschen) "entdecken" das Böse, dass alles im Leben ohne die Ureinheit mit Gott letztlich zur Verzweiflung führt. Zudem entdeckt der Mensch seine Nacktheit, Scham und Begrenztheit. Er schämt sich, nur Mensch zu sein. In einer interessanten Diskussion merkten wir, dass der Mensch sein Glück nur im Einklang mit Gott findet. Ohne Gott endet der Mensch in der Sackgasse der Unzufriedenheit und des Todes.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz (Foto: Lennartz)

Bittgang der Männer am Samstag, 17. März 2018, nach Kreuzweingarten

Seit 80 Jahren gehen die Männer von Euskirchen am Vorabend von Passionssonntag nach Kreuzweingarten, diesmal am 17.03.2018. Das Motto in diesem Jahr lautete „Mit Erfolg Christ sein!?“ (Johannes 12, 20-33).
Um 20:00 Uhr traf man sich am Franziskanerplatz zum gemeinsamen Gebet. Unterstützt von der Matthias Bruderschaft Euskirchen wurde nach Billig gepilgert. Dort schlossen sich die Männer aus Elsig, Euenheim, Wisskirchen und Billig an. Gegen 21:30 Uhr feierten die Männer mit Pfarrvikar José Pérez Pérez die heilige Messe in der Pfarrkirche von Kreuzweingarten. Nach der Messe segnete Pfarrvikar Pérez Pérez die Pilger mit der Reliquie vom Heiligen Kreuz. Wie am Karfreitag das Kreuz von den Gemeindemitgliedern berührt wird, durfte jeder Pilger die Heilig-Kreuz-Reliquie berühren.
Um 22:15 Uhr pilgerten die Männer wieder nach Billig und von da in ihre Dörfer bzw. nach Euskirchen. Kurz vor Mitternacht haben die Euskirchener Pilger sicher und wohlbehalten den Franziskanerplatz wieder erreicht.
Wir danken allen die uns bei der Organisation  und Durchführung der Wallfahrt unterstützt haben. Für unsere Sicherheit sorgte die Berufsfeuerwehr Euskirchen, die uns übers Wochenende starke LED-Taschenlampen lieh, mit denen wir auch nachts mehrere Hundertmeter weit Helligkeit hatten. Auch hierfür herzlichen Dank an unsere Feuerwehr.
Für die Männer: Michael Lennartz

 bittgang der maener 2018 01 mlennartzbittgang der maener 2018 02 mlennartz

Fotos: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 05.03.2018

maennerkreis 2018 03 lennartz

„Das Gedächtnis im Alter“ war das Gesprächsthema, Referent des Abends war Herr Thomas Tschee, Gerontologe M. SC. und Diplom Pflegepädagoge.
Auf sehr interessante Weise schilderte Herr Tschee, wie sich das menschliche Gehirn im Alter verändert. So benötigt der Mensch im Alter mehr Zeit, um Informationen aus dem Gehirn abzurufen oder hinzuzufügen, wie ein jüngerer Mensch. Aber wenn ein Senior nach Jahrzehnten einen ehemaligen Schulfreund wiedertrifft, ist er wieder im „Damalsmodus“ und kann sich an Vorgänge erinnert, an die er vor dem Treffen nicht gedacht hat. Auch an diesem Abend wurde sehr interessiert diskutiert.
Für den Männerkreis Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 04.12.2017

maennerkreis 2017 12 lennartzZum Jahresausklang fand am 04.12.2017 beim Männerkreis eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle von Herz Jesu statt. Anschließend wurden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung durch Kakao und Weckmännern von Pfarrer Nolten und Gerd Weinand die ersten Themen für das Jahr 2018 vorgestellt.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 06.11.2017:

maennerkreis 2017 11 lennartz

„Wozu ist Kirche (noch) gut?“
Am 06.11.2017 war im Männerkreis „Wozu ist Kirche (noch) gut?“ Thema.
Alfons Brüls referierte sehr interessant vor vielen Zuhörern dieses Thema. Schon seit Jahrzehnten ist die Zahl der neugeweihten Priester viel kleiner wie die Zahl der ausscheidenden Priester. Im Vergleich zu 1990 ist die Zahl der Priester in 2015 um 29 % gesunken. Dies führte dazu, dass die Bischöfe in Deutschland und Österreich sich für die Großraumpastoral entschieden haben.
Herr Brüls sprach sich für von der Größe überschaubare Pfarrgemeinden aus, die sich zur Not einen Priester teilen. Seines Erachtens ist die Großraumpastoral eine Sackgasse. Er sprach sich dafür aus, die Möglichkeiten, die durch das Zweite Vatikanische Konzil schon vor über 50 Jahren geschaffen wurden, auch konsequent
anzuwenden. Seiner Meinung nach muss die Kirche der Zukunft  nah bei den Menschen sein und sich am Handeln Jesu ausrichten.
Auch die bewusste Feier der Liturgie führt nach seiner Meinung zu einem besseren Verständnis des Glaubens.
Anschließend gab es eine angeregte Diskussion.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 04.09.2017

maennerkreis 2017 09 lennartzAm 04.09.2017 war im Männerkreis „Wer ist Jesus Christus? Teil 2“ das Thema.
Vorbereitet wurde der Abend von Pfarrer Michael Nolten. Er begann mit einem Todesanzeige von Jesus Christus. Hierzu konnte jeder seine Meinung äußern. Anschließend wurde aus dem Johannesevangelium Joh 1,1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ bis 18 „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ erarbeitet. In allen 18 Versen beschreibt der Evangelist Johannes Jesus Christus und seine Aufgabe auf Erden.
Hieraus entwickelte sich eine interessante und lange Diskussion über die verschiedensten Facetten von Jesus Christus. Dann wurde über die Philipper- und Kolosserbrief diskutiert (Phil 2,5 – 11, Kol 1,12 -20).
Über weitere Gäste freut der Männerkreis sich.

Für den Männerkreis: Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 03.07.2017

maennerkreis 2017 07 lennartzAm 03.07.2017 war im Männerkreis „In welcher Welt werden wir morgen leben?“ Gesprächsthema. Vorbereitet wurde der Abend vom Männerkreismitglied Michael Lennartz.
Herr Lennartz erklärte, welche wirtschaftlichen Fehlentwicklungen es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, z.B. die Demographische Entwicklung in Deutschland und Europa und erläuterte, welche Auswirkungen in der Zukunft zu erwarten sind.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 12.06.2017:

maennerkreis 2017 06 02 lennartzmaennerkreis 2017 06 01 lennartz

„Die Rolle Martin Luthers bei der Entwicklung zur deutschen Hochsprache“
Am 12.06.2017 war im Männerkreis „Die Rolle Martin Luthers bei der Entwicklung zur deutschen Hochsprache“ Gesprächsthema. Vorbereitet wurde der Abend vom Männerkreismitglied Franz-Josef Schröder.
Auf sehr interessante Art legte Herr Schröder die Entwicklung der deutschen Sprache von den Anfängen zu Zeiten der Ost- und Westgoten bis zur Prägung durch Martin Luthers zahlreiche Publikationen im 16. Jahrhundert dar. Interessant waren auch die unterschiedlichen Mundartgebiete und ihre Grenzen, d. h. vor der Entwicklung des Hochdeutschen musste der Autor sehr auf die Sprache im geplanten Publikationsgebiet achten, damit er von seinen Lesern verstanden wurde. Weitere interessierte Teilnehmer sind im Männerkreis willkommen.
 
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 08.05.2017:

maennerkreis 2017 05 01 lennartzmaennerkreis 2017 05 02 lennartz
„Wer ist Jesus Christus?“

Am 08.05.2017 war im Männerkreis „Wer ist Jesus Christus?“ das Thema. Vorbereitet wurde der Abend von Pfarrer Michael Nolten. Er begann mit einem Brainstorming zu Christus. Dann konnte jeder seine Meinung zu einem Christusbild äußern. Anschließend wurde aus dem Johannesevangelium Joh 1,1 „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ bis 18 „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, erhat Kunde gebracht.“ erarbeitet. In allen 18 Versen beschreibt der Evangelist Johannes Jesus Christus und seine Aufgabe auf Erden. Hieraus entwickelte sich eine interessante und lange Diskussion über die verschiedensten Facetten von Jesus Christus. Die anderen drei Texte (Phil 2,5 – 11, Kol 1,12 -20 und Eph 1,3 – 12 werden bei Fortsetzungsabenden interpretiert. Über weitere Gäste freut der Männerkreis sich.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Nachlese Treffen am 03.04.2017:

maennerkreis 2017 04 01 lennartzmaennerkreis 2017 04 02 lennartz
„Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft“
Pfarrer Max Offermann, hat am 03.04.2017 über den „Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft referiert. Er begann mit interessanten Statistiken über die Lage im Erzbistum Köln. Der seit 1972 statt findenden Bevölkerungsrückgang macht auch vor dem Erzbistum Köln nicht halt. Das heißt die Anzahl der Pfarreien, Katholiken, Gottesdienstbesucher, Gottesdienste, Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen und Beerdigungen nehmen ab.
Wurden 1961 noch 47 Männer zu Priestern geweiht, waren es 2015 nur noch 5 Männer die Priester wurden. Aber auch die Zahl der Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten nimmt stetig ab. Besonders ab 2020 bis 2030 wird sich die Situation noch verschärfen. Ebenso sinkt die Zahl der Katholischen Grundschulen. Ein Wendepunkt ist nicht abzusehen. Pfarrer Offermann machte den zahlreichen Zuhören klar, dass das Bild der Kirche wie wir sie heuten kennen sich ändern werden wird. Bei immer weniger Priestern wird nicht mehr jede Pfarrei ihren eigenen Pfarrer haben, sondern der Pfarrer wird für mehrere Pfarreien zuständig sein. Dies wird Auswirkungen haben auf die Gottesdienstordnung. Die Gottesdienstbesucher werden, wenn sie noch eine Eucharistiefeier mit Wandlung sonntags mitfeiern wollen, flexibler sein müssen was die Gottesdienstzeit und den Ort angeht. Die Zahl der Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung wird zunehmen. Der Wandel der Kirche in unserer Gesellschaft wird spannend werden. Wir werden sehen, wie der Wandel zu gestalten ist, ohne das Kirchliche Lehramt zu verändern. In der Katholischen Kirche bleibt es spannend.
Für den Männerkreis: Michael Lennartz

bittgang der maener 2017 mlennartzwallfahrt 350
Nächtlicher Bittgang der Männer nach Kreuzweingarten
Zum 80. Male gingen die Männer von Euskirchen am 01.04.2017 nach Kreuzweingarten. Das Motto in diesem Jahr lautete „Alle sollen eins sein“ (Johannes, 17. Kapitel). Um 20:00 Uhr traf man sich am Franziskanerplatz zum gemeinsamen Gebet. Unterstützt von der Matthias Bruderschaft Euskirchen wurde nach Billig gepilgert. Dort schlossen sich die Männer aus Elsig, Euenheim, Wisskirchen und Billig an. Gegen 21:30 Uhr feierten die Männer mit Kaplan Roy Abraham die heilige Messe in der Pfarrkirche von Kreuzweingarten. Nach der Messe segnete Kaplan Abraham die Pilger mit der Reliquie vom Heiligen Kreuz. Wie am Karfreitag das Kreuz von den Gemeindemitgliedern berührt wird, durfte jeder Pilger die Heilig-Kreuz-Reliquie berühren. Um 22:15 Uhr pilgerten die Männer wieder nach Billig, und von da in ihre Dörfer bzw. nach Euskirchen. Kurz vor Mitternacht haben die Euskirchener Pilger sicher und wohlbehalten den Franziskanerplatz wieder erreicht. Wir danken allen die uns bei der Organisation und Durchführung der Wallfahrt unterstützt haben. Für unsere Sicherheit sorgte die Berufsfeuerwehr Euskirchen, die uns übers Wochenende starke LED-Taschenlampen lieh, mit denen wir auch nachts mehrere Hundertmeter weit Helligkeit hatten. Auch hierfür herzlichen Dank an unsere Feuerwehr.
Für die Männer
Michael Lennartz


Nachlese Treffen am 06.02.2017:

Am 06.02.2017 hatte der Männerkreis in Herz Jesu zur Filmvorführung des Filmes „In Europas Schatten - Eine Suche an den Grenzen“ eingeladen. Über 60 interessierte Mitglieder unserer Gemeinde füllten das Südschiff der Kirche.
Herr Peter Müller-Gewiss, bei der Caritas Euskirchen für Flüchtlinge zuständig, informierte die Zuhörer, dass 70 Flüchtlinge in dem kleinen Holzboot über das Meer geflohen sind. In dem Film reist der Journalist Elias Bierdel 2014 an die Grenzen der Europäischen Union und redet mit Flüchtlingen.
Was die Flüchtlinge zu sagen hatten, war schockierend. Ein Flüchtling erzählte, wie die marokkanische Polizei ihn mit Baseballschlägern mit Nägeln bei seinem Fluchtversuch nach Gibraltar zusammengeschlagen hat und ihn in den Müll geworfen hat, weil sie dachten, er wäre tot.
Ein weiterer Flüchtling berichtet in seiner Obdachlosenunterkunft unter einer Autobahnbrücke in Südeuropa von der Flucht mit zwei Booten aus der Türkei nach Lesbos. Ein Boot wurde von der griechischen Küstenwache angehalten, überfahren, zerstört und die Insassen nicht vor dem Ertrinken gerettet. Der Flüchtling und seine Mitinsassen konnten dies von dem zweiten Boot aus beobachten und wurden von einer menschlicheren Besatzung mit seetauglichem Schiff gerettet.
Im Abspann weist Elias Bierdel daraufhin, dass das Verhalten der Behörden gegenüber den Flüchtlingen noch schlimmer geworden ist. Nach diesen Informationen waren die Zuhörer so geschockt, dass die ansonsten übliche Diskussion im Männerkreises ausfiel. Trotzdem war es ein interessanter Abend.

Treffen am 09.01.2017:

„Wie lebe ich meinen Glauben“ - Herr Apel vom Katholischen Bildungswerk, hat am 09.01.2017 über das Thema „Wie lebe ich meinen Glauben" referiert. Nachdem jeder seine Erfahrungen geschildert hat, auf welche Art er das Zeugnis des Glaubens erlebt hat, stellten die Männer fest, dass dies bei allen Mitgliedern durch Personen im näheren Umfeld der Fall war. Danach ging die Diskussion darüber weiter, ob das Erlebte eher in den Bereich der Diakonia, Leiturgica (Liturgie), Martyria (Zeugnis geben) oder Kommunion (Gemeinschaft) einzuordnen sei.
Auch im neuen Jahr kam der gemeinschaftliche Gedankenaustausch nicht zu kurz.

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Für den Männerkreis: Michael Lennartz

Jahresausklang beim Gesprächskreis für Männer

Zum Jahresausklang fand am 12.12.2016 beim Gesprächskreis für Männer eine gemeinsame Adventsandacht in der Franziskuskapelle der Kirche Herz Jesu statt. Hierbei beschäftigte der Kreis sich mit den neuen Krippenfiguren Hirte und Josef der Krankenhauskapelle des Marien-Hospitals.
Anschließend wurden im Pfarrzentrum St. Martin nach einer Stärkung durch Kakao und Weckmännern von Pfr. Nolten und Gerd Weinand die ersten Themen für das Jahr 2017 festgehalten.
 
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Fotos und Text: Michael Lennartz