Schatzkammer St. Martin

 

Seit dem 11. April 2013 kann in der Pfarrkirche St. Martin der Kirchenschatz in einer eigens eingerichteten Schatzkammer präsentiert werden. Von 1998 bis 2010 waren die Exponate im Stadtmuseum "Dicker Turm" gezeigt worden, jetzt haben sie nach der Auflösung des Museums am alten Standort ihre endgültige Bleibe in der ehemaligen Taufkapelle gefunden.
Gezeigt werden kostbare Exponate bestehend aus liturgischen Geräten wie dem gotischen Messkelch, der aus dem 13. Jahrhundert stammt, ein Messbuch von 1470  oder auch die Martins- und die Georgsmonstranz. Zudem die aufwendig bestickten Kaseln aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Dieser Kirchenschatz enthält vor allem ein sogenanntes "Widmungsgut", das dem Kirchenpatron gewidmet war und der liturgischen Gestaltung diente. Bis heute werden beispielsweise die Monstranzen in Gottesdiensten wie der Fronleichnamsprozession auch tatsächlich benutzt.
Die Exponate geben einen Einblick in die Bedeutung, die die Kirche ab dem 12. Jahrhundert für die Stadt hatte und bezeugt einen frühen Reichtum der Bürger, der sich in den kostbaren Gegenständen wiederspiegelt.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Münzen mit Porträts Kölner Erzbischöfe, die der frühere Euskirchener Rolf Müller aus  Privatbeständen beigesteuert hat.
Die Ausstellung wird künftig einmal im Monat der Öffentlichkeit zugänglich sein, am letzten Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Gruppen können Termine für Führungen mit dem Pastoralbüro St. Martin, Tel. 0 22 51 77 626 0 absprechen.
 
 
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